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Liebe Freunde der Vicheler Dorfkirche!

Wir werden es in 2018 etwas ruhiger angehen - das bedeutet, dass wir keinen Flohmarkt im Juni durchführen und Konzerte nur nach aktueller Lage.

Wir hoffen, dass wir in 2019 mit steigender Mitgliederzahl mit neuem Schwung wiederstarten können.

Bleiben Sie uns treu!

Jens Leppin, Axel Schulz und Veronika Schnabel

 

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Das Kreuz glänzt wieder auf der Vicheler Kirchturmspitze

Am Freitag, dem 15.04.2016 wurde die original restaurierte Turmzier wieder auf der Vicheler Kirchturmspitze aufgebaut. Möglich gemacht wurde dies durch die Familie des verstorbenen Gerhard Faber, der in 2014 das Haus auf der Vicheler Hügelspitze restaurieren ließ. Gerne hätte er zu Lebzeiten gesehen, dass der Kirchturm wieder ein Spitze erhält. Das wurde ihm verwehrt, doch ein letzter Wunsch wurde jetzt Wirklichkeit. Durch die bei der Beerdigungsfeier gesammelten Gelder, eine großzügige weitere Spende von Frau Hannig-Faber und Mittel der ev. Gesamtkirchengemeinde Temnitz konnte der Wiederaufbau der Turmzier realisiert werden.

In die Krönung wurde folgende Dokumente gelegt: eine Vita von Gerhard Faber, die Vicheler Dorfchronik, ein aktueller Kirchenbrief, ein Schreiben von Pfarrer Meyer, Münzen.

Artikel Ruppiner Anzeiger vom 16./17.04.2016: Seite 1, Seite 5

Herbstkonzert mit dem Möhring-Chor Alt Ruppin am Sonntag, 27.09.2015 um 17:00 Uhr

Lieder zum Herbstbeginn ertönten am Sonntag, 27.09.2015 ab 17.00 Uhr in der Vicheler Dorfkirche. Die Sänger des Möhringchors Alt-Ruppin hatten einen bunten Reigen von Melodien für den Sommerausklang im Gepäck, die sie unter der Leitung von Armin Jungbluth und mit Moderation von Annely Fiebelkorn erschallen ließen. Dazu gehörten natürlich Jagdlieder, wie "Lützows wilde Jagd", bekannte Wanderlieder und ein bunter Volksliedermix.

Mit diesem Benefizkonzert wollten die Sänger ein weiteres Mal die Sanierung der Vicheler Kirche unterstützen. Im Herbst 2010 hatte der Möhringchor Alt-Ruppin zusammen mit dem holländischen Goors Mannenkoor ein Benefizkonzert in der Neuruppiner Klosterkirche zu Gunsten der Vicheler Dorfkirche gegeben. Wieder zu Gast in Vichel war der Möhringchor Alt-Ruppin dann 2012 mit einem Frühlingsliederkonzert.

Der Bitte um eine Spende für den Erhalt und Renovierung der Kirche kamen die vielen Besucher nach dem schönen Konzert gerne entgegen, sodass der Spendentopf gut gefüllt wurde!

Die Aktiven des Fördervereins Vicheler Dorfkirche sagen: Herzlichen Dank! - und freuen sich schon auf das nächste Konzert mit dem Möhringchor Alt-Ruppin!

Am Samstag, 12. September 2015 luden die drei Kirchenfördervereine aus Barsikow, Läsikow und Vichel zum 7. Mal ein zur

Drei-Kirchen-Kultur-Wanderung

Eröffnet wurde die Veranstaltung in Vichel mit einer Lesung von Hanns Zischler. Der Schauspieler und Schriftsteller las eine Geschichte von dem amerikanischen Schriftsteller Tobias Wolff "Im Zweifel für den Angeklagten". Bekannt ist Hanns Zischler aus zahlreichen TV-Produktionen. Der Schauspieler, Schriftsteller und Fotograf lebt in Berlin.

Danach machten sich die Wanderer auf nach Barsikow, wo sie eine Vesper in der Barsikower Dorfkirche erwartete. Gestärkt ging es weiter nach Läsikow zum dörflichen Erntefest mit Kaffee-, Kuchen- und Grillstand und Markt mit regionalen Produkten.

Den Abschluss bildete das Konzert in der Dorfkirche Läsikow "CELLOKLÄNGE". Das Celloensemble der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin spielte auf - Künstlerische Leitung: Jelena Kuprikow. Eine Veranstaltung im Rahmen von "Musikschulen öffnen Kirchen"

Bereits zum 6. Mal laden die drei Kirchenfördervereine aus Barsikow, Läsikow und Vichel ein zur

Drei-Kirchen-Kultur-Wanderung

Kultur genießen und auf Schusters Rappen

die schöne Landschaft des Ruppiner Landes erschließen

am Samstag, 20. September 2014

"3 Kirchen-Kultur-Wanderung" - eine Wanderung durch die herrliche Landschaft des Ruppiner Landes. Ergänzt durch Stärkung für Körper, Geist und Seele – das ist die Idee dieser besonderen Kulturveranstaltung!

Die Tour beginnt um 10:30 Uhr mit einer Lesung in der Dorfkirche Vichel aus Werken von H.-J. Ortheil
Christina Hannig-Faber liest Ausschnitte von den Kirchenbesuchen des jungen und späteren Schriftstellers Hanns-Josef Ortheil aus den Romanen Moselreise und Berlinreise. In den Reisetagebüchern werden Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden. Seine Menschwerdung in der liebevollen Beobachtung seiner Umgebung und der Verzauberung von Musik gibt dem Zuhörer auch Ermunterung für das eigene Leben.

Auf Schusters Rappen geht es um 11.30 Uhr gemeinsam nach Barsikow (ca 7 km).
Die Wanderer können in diesem Jahr selber künstlerisch aktiv werden und gemeinschaftlich unter Anleitung eine Collage erstellen, sodass über die Jahre eine Bilderreihe entsteht.

Um 14.30 Uhr geht die Wanderung weiter nach Läsikow (ca 4,5 km)

Im Rundlingsdorf Läsikow erwartet die Ankommenden ein dörfliches Erntefest mit einer Freilichtgalerie, Kaffee-, Kuchen- und Grillstand sowie einem Markt mit regionalen Produkten. Ab 18.00 Uhr darf getanzt werden.

Um 16.30 Uhr kann man in der Läsikower Kirche einem Gitarrenkonzert mit Willi Leinen lauschen. Willi Leinen spielt spanische, französische und italienische Gitarrenmusik aus verschiedenen Jahrhunderten. Der 27-jährige ist seit 2011 Student der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und gewann bei Wettbewerben mehrere Preise.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei, für den Erhalt der drei Dorfkirchen wird um Spenden gebeten. Für den Verzehr ist ein Obolus zu entrichten.

Bahnreisende können auf Anfrage vom Bahnhof Friesack/Mark abgeholt werden. PKWs können in Läsikow geparkt werden, denn es gibt einen Shuttledienst zum Startort Vichel.

Herzlich eingeladen sind alle Menschen, die Lust zu diesem Kulturspaziergang haben. Das Programm ist keine Pflicht – jeder kann dort mitmachen, wo er Lust und Zeit hat.

Auskunft: 033928 90710, 033978 70977, 033978 70876, info@foerderverein-vicheler-dorfkirche.de

3-Kirchen-Kulturwanderung 2013 rundum gelungen!

Herrliches Wetter, gelungene Kulturdarbietungen, gute Gespräche mit netten Leuten beim Wandern, ausgezeichnete Linsensuppe, Entspannung beim Läsikower Erntefest - nur positive Rückmeldungen bekamen die Organisatoren der 3-Kirchenkulturwanderung. Und dass die Waden etwas schmerzten nach der 12 km langen Wanderung, nahmen die Teilnehmer dafür gerne in Kauf.

Brigitte Maria Meyer und Sabin Tambrea eröffenten die Kultur-Wanderung in Vichel mit bewegenden Texten von Heiner Müller, des verstorbenen Mannes von Brigitte Maria Meyer.
In Barsikow konnten neben den Bildern von Edeltraud Kruc die frisch renovierte Kirche mit den Pilgerunterkünften im Turm besichtigt werden.
Und beim Läsikower Erntefest entspannte man sich nach der Wanderung bei Kaffee und Kuchen und bekam als krönenden Abschluss ein schönes Konzert des Kyritzer a-cappella-Chors „manus mulierum“ mit mehrstimmigen Vokalgesang.

Nach dem schönen Tag war man sich einig: am 2. Septembersamstag 2014 treffen sich die Wanderer wieder zur dann sechsten 3-Kirchen-Kulturwanderung.

In den letzten Wochen war die Regisseurin und Produzentin Brigitte Maria Mayer und der Schauspieler Sabin Tambrea häufiger Gast in Garz und Vichel, da der Garzer Park und die Vicheler Kirche die Kulisse für Szenen ihres neuen Films JESUS CRIES bildeten. Der Film JESUS CRIES ist die erste zeitgenössische Verfilmung der Geschichte von Jesus von Nazareth und seinen Anhängern. Der Film spielt in einer fiktiven Metropole in einer nahen Zukunft. Was wäre, wenn Jesus in einer modernen Gesellschaft leben würde? Was würde er tun? Wer sind seine Anhänger und wie wird eine bloße Idee zu einer Revolution? Sabin Tambrea ist der Jesus im Film JESUS CRIES. Bekannt ist er durch die Titelrolle in dem Kinofilm "Ludwig II"

Begeisterndes Konzert des Akwaba-Gospelchors in Vichel
am 17. August 2013 um 16.00 Uhr

Bereits zum 2. Mal gab der Berliner Gospelchor Akwaba ein Konzert in der Vicheler Dorfkirche - und wieder wurde es ein voller Erfolg!

Die sieben westafrikanischen Sängerinnen und der Perkussionist rund um die Chorleiterin Sopy Eva Phillip überzeugten das applausfreudige Publikum. Immer wieder klatschten und sangen die Besucher mit - selbst bei afrikanischen Texten. Faszination übten die Solistinnen aus, die in gekonnter Eintracht mit dem Chor brillierten.

Lieder wie "Hallelujah" hielten die Besucher zum Schluss nicht mehr auf den Stühlen. Standing ovations verabschiedeten den singend aus der Kirche ausziehenden Chor.

"Wundervoll war es wieder! Ein tolles Konzert!" - das hörten die Organisatoren vom Förderverein Vicheler Dorfkirche gerne. Die 140 Besucher bedankten sich gebefreudig mit Ihren Spendengeldern. Die kommen dann der weiteren Sanierung der Vicheler Dorfkirche zugute.

Der 2. Kunst- und Trödelmarkt im Vicheler Kirchgarten
am Samstag, 15.06.2013, von 11.00 bis 16.00 Uhr

30 Trödelstände bildeten ein buntes Bild auf dem 2. Kunst- und Trödelmarkt im Vicheler Kirchgarten. Das Wetter spielte diesmal mit, auch wenn der kräftige Wind manch gutes Stück vom Tische wehte.
Und wie es beim Trödelmarkt halt zugeht - manch ein Händler verkaufte viel, manch einer wenig, manch Besucher machte tolle Schnäppchen, der andere ging mit weniger "Beute" nach Hause.
Die Kirche war mit örtlicher Kunst verschönt: wieder mit dabei war die Malerin Andrea Schulz aus Lentzke. Sie stellte eine Auswahl ihrer Bilder vor - ihre liebsten Motive sind Landschaften und Tiere. Pastellbilder zeigte die Berliner Künstlerin Jutta Thiele. Michael Singpiel aus Neuruppin präsentierte Getöpfertes aus seiner Töpferei "Casa 66".

Und im nächsten Jahr heißt es wieder: Kunst- und Trödelmarkt in Vichel!

PATCHWORK-BAND
MUSIK FÜR KOPF UND BAUCH!
SAMSTAG, 25. August 2012, 17.00 Uhr

Bei ihrem Konzert am Samstag in der Vicheler Dorfkirche begeisterte die Patchwork-Band das Publikum mit ihrer handgemachten Musik, intelligenten Texten mit Witz, Ironie und Tiefgang. Niemand hielt es auf den Stühlen, wenn zum Mitmachen und Mitsingen aufgefordert wurde. Einhellige Meinung: toll - gerne wieder! und die Musiker versprachen, in 2 Jahren wieder zu kommen.

Als beinahe schon legendäre Berlin-Brandenburger Band ist PATCHWORK bekannt für eine ungewöhnliche, stilistische Bandbreite ihrer handgemachten Musik, für intelligente Texte mit Witz, Ironie und Tiefgang und für ihre Kunst, die Konzerte sehr genau in die jeweiligen Räume und Veranstaltungsinhalte einzupassen.

Als Kultband wird sie inzwischen gehandelt und ein Musikkritiker schrieb: "Ein Feuerwerk musikalischer Stile für alle Generationen und alles wirkte wie für den Augenblick gemacht." Ihr Programm ist so bunt wie das Leben und erzählt in einer Sprache, die jeder verstehen kann. Bei dieser großen, stilistischen Vielfalt ist es nicht verwunderlich, das man diese einzigartige Band bspw. zusammen mit dem Brandenburger Domchor genauso erleben kann wie beim Jazzfesten oder als Begleitband des Papstbesuches im Olympiastadion in Berlin oder bei den Weltjugendtreffen in Paris und Rom.

Patchwork, das ist grundehrliches Musikhandwerk und gern tauchen die Musiker ihre Konzertbesucher in ein Wechselbad von Freude, Ironie und Betroffenheit, gespickt mit Geist, Witz und Charme.

Weitere Informationen: http://www.patchwork-band.com/

Der 1. Kunst- und Trödelmarkt im Vicheler Kirchgarten
am Samstag, 16.06.2012, von 11.00 bis 17.00 Uhr war ein Erfolg!

Dann bis zum nächsten Mal - riefen sich beim Gehen die Händler, Künstler und Vereinsmitglieder vom Förderverein Vicheler Dorfkirche zu, denn alle waren sich sicher - dem 1. Vicheler Kunst- und Trödelmarkt werden weitere folgen.

Auch wenn der einsetzende Regen das Ende des Marktes um eine Stunde vorverlegte, war die einhellige Meinung: es hat sich gelohnt und vor allen Dingen Spaß gemacht im schönen Vicheler Kirchgarten. 15 Stände hatten sich zu den 6 Verkaufstischen des Fördervereins dazugesellt, um Spielzeug, Bücher, Haushaltswaren und Kleidung an den Mann beziehungsweise die Frau zu bringen. Und die Besucher trugen manch ein Schnäppchen nach Hause und stärkten sich mit Würstchen, Kaffee und Kuchen.

In der Kirche waren Gemälde von Gabriela Thur und Andrea Schulz zu sehen und käuflich zu erwerben. Außerdem konnte man verbrauchte Energie durch Reiki zurückgewinnen.

Nach dem Start am 16. Juni 2012 plant der Verein, künftig ein- bis zweimal im Jahr einen Kunst- und Trödelmarkt zu organisieren.

Frühlingskonzert mit dem Möhring-Chor Alt Ruppin
am Sonntag, 6. Mai 2012

Frühlingslieder ertönten am 6. Mai 2012 in der Vicheler Dorfkirche.
Der Möhringchor Alt-Ruppin unterstützte die Sanierung der Vicheler Kirche ein weiteres Mal mit einem Benefizkonzert.

Im letzten Jahr hatten die Vicheler die Möhringchorsänger zu einem Kaffeenachmittag nach Vichel eingeladen. Sie wollten sich bedanken für ein Konzert, dass der Möhringchor am 2. Oktober 2010 in der Neuruppiner Klosterkirche gegeben hatte – über 1.000 Euro kamen damals im Spendentopf zusammen.

Nach dem Schlosskaffee ging es zur Besichtigung in die Vicheler Kirche, wo man die guten Akustik musikalisch ausprobierte und gleich beschloss, im Frühling 2012 wiederzukommen und ein Konzert zu geben.

Der Kontakt zwischen dem Möhringchor und Vichel kam durch eine Reise des holländischen Goors Mannenkoors zustande. Dieser machte eine Reise nach Berlin - mit einem Abstecher nach Neuruppin und Vichel. In Neuruppin und Vichel wollte man zwei Benefizkonzerte geben, denn durch verwandtschaftliche Verbindungen war bis nach Holland die Kunde gedrungen, dass die Vicheler Kirche im Ruppiner Land dringend Hilfe brauchte. Aber man wollte nicht alleine singen. Der Kontakt zum Möhringchor war schnell geknüpft und der Möhringchor gerne bereit, beim Benefizkonzert in der Neuruppiner Klosterkirche zusammen mit dem Goors Mannenkoor zu singen.

Konzert mit dem Berliner Gospelchor AKWABA

Nach dem Handwerkermarkt, der in Vichel am 2. Oktober 2011 stattfand, wartete auf die Besucher noch ein besonderer Leckerbissen. Der Gospelchor AKWABA aus Berlin gab in der Vicheler Dorfkirche um 17.00 Uhr ein Konzert.
Mehr als 250 Menschen drängten sich in der Kirche und sangen und klatschten mit bei der mitreißenden Musik, einer Mischung aus afrikanischen und westlichen christlichen Liedern.

Der AKWABA Gospelchor ist eine Zusammenkunft von Sängern aus 5 Ländern Afrikas (Côte d'Ivoire, Kenya, Nigeria, Ghana, Kamerun). Die Chormitglieder leben, studieren und arbeiten in Berlin.

WIR DANKEN!

JAN HAZENKAMP
HERMAN BRINKMAN
HANS WANSINK
THEO KRUIDBOS
MARTIN SLAGHEKKE
FRANS WESTENDORP
UND DEM
GOORS MANNENKOOR

für ihre liebevolle Arbeit und sachverständige Unterstützung bei der Renovierung unserer Vicheler Dorfkirche vom 31. Juli bis 6. August 2011

Claudia Pirch-Masloch, Axel Schulz, Veronika Schnabel
für den Förderverein Vicheler Dorfkirche

Eine Fülle von Arbeiten wurde von unseren niederländischen Freunden in ihrer "Arbeitswoche" vorgenommen:

Die Wände unter der Nordempore wurden verputzt, die Südtür gängig gemacht und repariert, die fehlenden oder beschädigten Rosetten an der Westtür originalgetreu ersetzt, Boden, Brüstung und Treppengeländer an der Südempore restauriert, die Treppe zur Südempore ausgebessert, die alte Elektrik entfernt, die Stege der alten und der neuen Elektrik verputzt, 1 neue Säule unter der Westempore gebaut, 3 Säulen unter der Westempore repariert, der Ziegelboden unter der Nordempore neu angelegt, die Risse in den vorhandenen neuen Säulen unter der Nordempore gefüllt, der "Graben" an den OSB-Platten an der Nordwand vermörtelt - eine tolle Leistung für unsere Kirche!


DIE RUSSISCHEN STIMMWUNDER LIVE IN VICHEL!

Standing ovations für den Don Kosaken Chor am 4. Juni 2011 in Vichel.

120 Zuhörer und Zuhörerinnen erlebten am Samstag, dem 4.6.2011, ein grandioses Konzert. Angekündigt waren der Don-Kosakenchor SERGE JAROFF als "stimmgewaltig" - aber so eine Stimmkraft hatte man sich kaum vorstellen können: Die 14 Chorsänger verzauberten mit ihrem Dirigenten WANJA HLIBKA die Vicheler Kirche in ein gewaltiges Klangmeer. Im ersten Teil wurden klassische Werke vorgetragen, im zweiten bekannte russische Weisen. Auch leise Töne waren zu hören, untermalt von den dunklen Stimmen des Chores, als der Altussänger das altbekannte Lied "Eintönig klingt das Glöckchen" mit glasklarem Gesang vortrug.

Ein unvergesslicher Nachmittag! Auch für die Chorsänger, die 2 Tage und Nächte in Vichel verbrachten und sich rundum wohl fühlten. Entlassen wurden sie nur mit dem Versprechen, mit neuem Programm nach Vichel zurückzukehren.

Das Programm: Klassische Werke und Volksweisen von M. Loworsky, N. Rimskij-Korsakow, P. Tschaikowskij, D. Bortnijanskij, Bach/Gounod, u. a. Credo/Rette Gott dein Volk, Abendglocken/Roter Sarafan, Eintönig klingt das Glöcklein,
Wolgaschlepper/Stenka Rasin, Ich bete an die Macht der Liebe

Nachteulenchristvesper
in der Vicheler Dorfkirche am Heiligabend um 23.00 Uhr

Trotz Eis und Schnee gab es einen regen Zulauf bei der Nachteulen-Christvesper, die bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde.
Es wurde nicht nur die Weihnachtsgeschichte vorgetragen, sondern auch lustige und nachdenkliche Texte und Gedichte.
Nachdem die Glocken der Dorfkirche zur Mitternachtszeit geläutet hatten, ließ man den Abend am Lagerfeuer ausklingen und trotzte der Kälte mit leckerem Glühwein.

Grosses Benefizkonzert zur Rettung der Vicheler Dorfkirche am
02.10.2010 in Neuruppin mit dem Möhring-Chor aus Alt-Ruppin und dem Goors Mannenkoor aus den Niederlanden und
am
03.10.2010 in Vichel mit dem Goors Mannenkoor

Weitere Bilder der Konzerte: Neuruppin und Vichel

Bis in die Niederlande drang die Kunde, dass eine kleine Kirchengemeinde im Ruppiner Land etwas fast Unmögliches geschafft hat: die Vicheler Dorfkirche, die vom echten Hausschwamm befallen und von den Kirchenoberen bereits zum Abriss freigegeben war, wurde durch das Engagement der Kirchengemeinde Manker/Temnitztal und des Fördervereins Vicheler Dorfkirche e.V. gerettet.

Der erste Sanierungsabschnitt, die eigentliche Schwammsanierung der Vicheler Dorfkirche - ein herausragender, im Jahre 1867 errichteter Backsteinbau in Form einer Kreuzkirche mit Apsis - wurde im Frühjahr 2010 beendet. Aber viele weitere Teilschritte sind nötig, um die Kirche wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen. Besonders der Wiederaufbau der großen Berliner Holzorgel, die für die Sanierung ihres Standortes, der schwammbefallenen Nordempore, abgebaut und im Gutshaus "Schloss Vichel" eingelagert war, übersteigt die finanziellen Möglichkeiten des Fördervereins Vicheler Dorfkirche.

So beschloss der Goors Mannenkoor aus dem östlichen Teil der Niederlande (Hof von Twente), seine Jubiläumsreise anlässlich seines 65jährigen Bestehens nach Berlin zu machen - mit einem Abstecher nach Neuruppin und Vichel. Durch verwandtschaftliche Bande (der Vicheler Hendrik Woorts ist gebürtiger Niederländer) wurden die Fäden geknüpft - ein Gastchor wurde gesucht - der bekannte Alt Ruppiner Möhring-Chor war durch Vermittlung des Deutschen und des Brandenburgischen Sängerbundes gerne zur Unterstützung und Mitwirkung bereit!

Beim Konzert in Neuruppin am 2.10. waren ca. 350 Zuhörer - erst sang der Möhring-Chor und dann der Goorsmannenchor - das Publikum war begeistert. Spendeneinnahme 1180 Euro. Toll war das anschließende Zusammentreffen im Rosengarten, bei dem Möhringchorleute und Goorsmannenchor einen fröhlichen Abend verbrachten. Eine alte Regel bewahrheitete sich - Singen verbindet über Grenzen hinweg!!

Konzert des Goors Mannenkoors am 03.10.2010 in Vichel um 16.30 Uhr

Über 200 Menschen drängten sich am Sonntagnachmittag in der Vicheler Dorfkirche zum Benefizkonzert! Selbst die Treppen war dicht besetzt. Das Konzert begann klassisch und führte über Beatle- und ABBA-Stücke hin zu beschwingten Weisen, bei denen die Zuhörer unisono mitsangen. Der Goors Mannenchor begeisterte mit einem tollen Programm, einem mitreißenden Dirigenten, einem perfekten Chor und der glockenhellen Sopranstimme von Yvonne Boerdam.

Die Zuhörer dankten es spendabel und taten über 1.000 Euro in die Spendentöpfe. Das wurde noch ausgiebig im Gutshaus "Schloss Vichel" nachgefeiert. Der 50-köpfige Chor wurde mit Ehefrauen (zusammen 109 Personen) zum Abendessen von den Vichelern festlich bewirtet. Nach gutem Essen und Getränken, vielen Reden und Gesang machte sich die Gruppe beschwingt auf den Heimweg in ihr Hotel am Berliner Stadtrand. Am Montagmorgen machten die niederländischen Gäste noch eine Dampferfahrt in Berlin. Am Ende der Dampferfahrt überreichte ihnen der Förderverein Vicheler Dorfkirche an der Anlegestelle noch 109 Lunchpakete, für die sich der Chor mit einem Lied bedankte. Da machten die Berliner große Augen :-) - dann ging es zurück in die Niederlande. Man war sich einig: diese Reise nach Berlin/Neuruppin/Vichel wird eine unvergessliche, schöne Erinnerung bleiben - das Versprechen, wiederzukommen, nahmen die Vicheler gerne mit nach Hause!

Auch der am gleichen Tag stattfindende Handwerkermarkt am Gutshaus Schloss Vichel, wo man Korbflechten, Bildhauern, Töpfern über die Schulter schauen konnte war sehr gut besucht und beim "Kultur Kaffee im Schloss" mit Sammeltassenverkauf wurden viele Kuchenbleche geleert.

Einen Extradank an die "Himmelspagode" in Hohen Neuendorf, die dem Goors Mannenkoor nach einem dortigen Mittagessen eine Spende über 100 Euro für die Vicheler Kirche übergab!

Weitere Informationen: http://www.moehringchor.neuruppin.de, http://www.goorsmannenkoor.nl

3-Kirchen-Kultur-Wanderung 2010

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr laden die 3 Kirchenfördervereine aus Vichel, Barsikow und Läsikow erneut ein zur "3 Kirchen-Kultur-Wanderung 2010".
Eine Wanderung für Körper, Geist und Seele - das ist die Idee dieser besonderen Kulturveranstaltung

Der Ablauf am Samstag, 04. September 2010:
Beginn um 10.30 Uhr in der Vicheler Dorfkirche mit einer humorvollen Lesung von Frank Schroeder.
Zum Autor & Vorleser: Frank Schroeder lebt als Buch- und Hörfunkautor in Berlin. Nicht nur RBB-Hörern ist er seit nahezu 25 Jahren auch als Radio-Moderator bekannt. Zuletzt erschien von Frank Schroeder "Nuraghische Geister - vier Erzählungen". Aus diesem Erzählungsband liest er die Geschichte "Eine Flaschenpost aus Acuario". Danach schickt Frank Schroeder die Wanderer mit einer reichlich eigenartigen Fassung des Märchens vom Rotkäppchen in den Wald - Joachim Ringelnatz hatte da offensichtlich einiges falsch in Erinnerung! Die Frage ist bei Ringelnatz nicht nur: Großmutter, warum hast Du so große Ohren? Sondern auch: Wer frisst hier eigentlich wen?

Danach geht es auf idyllischen Feldwegen über 7 km nach Barsikow, wo die Wanderer "Kunst im Garten von René Strehlow und Rita May" und ein Mittagessen erwartet. Nach der Stärkung wird weitergewandert nach Läsikow.

Dort gibt es um 16.30 Uhr musikalische Schmankerl von "Musik"Pfarrer Wolf Amadeus Fröhling. Rund um die Kirche findet außerdem ein dörfliches Erntefest mit einer Freilichtgalerie, einem Markt mit regionalen Produkten und Tanz ab 18.00 Uhr statt.

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei, für den Verzehr und den Erhalt der drei Dorfkirchen wird um Spenden gebeten.

"Jazzige Klänge von Scott Joplin bis Charlie Parker" am 6. Juni 2010
mit dem Saxophonquartett der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin
im Rahmen der Konzertreihe "Musikschulen öffnen Kirchen"

Gut gefüllt waren am 6. Juni 2010 sowohl die Vicheler Dorfkirche als auch der Spendensammeltopf. Das Saxophonquartett der Kreismusikschule OPR ließ unter Leitung von Anja Schiebold "Jazzige Klänge" hören.

Das Konzert fand im Rahmen des Projektes "Musikschulen öffnen Kirchen"statt. Der Landesverband der Musikschulen Brandenburg e.V. zusammen mit dem Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg (FAK) e.V. möchte mit der Veranstaltungsreihe alte Kirchen im Land Brandenburg als Orte der Begegnung wieder beleben und wertvolle Kulturgüter erhalten.

Die Nordempore - bei der Vicheler Dorfkirche die Orgelempore - ist saniert!

Die Schwammsanierung der Vicheler Dorfkirche ist komplett! Am 4. Juni 2010 war die Sanierung der Orgelempore beendet. Begonnen hatten die Arbeiten im Frühjahr 2010, nachdem die Kirchengemeinde nochmals 25.000 Euro zur Verfügung stellte. Nun ist auch die Orgelempore vom Schwamm befreit und die Orgel konnte nach ihrem Zwischenaufenthalt im Keller des Gutshauses "Schloss Vichel" wieder zurückgebracht werden. Noch ist die Orgel in viele Einzelteile zerlegt - aber die Vicheler sind sich sicher: eines Tages wird man in der Kirche wieder zum Orgelkonzert einladen können.

Die Zeit bleibt nicht stehen: die Vicheler Kirchturmuhr ist zum Leben erweckt!

Wenn einmal ein positiver Geist um so ein Kirchlein weht, finden sich manchmal Helfer, die ein weiteres bewegen möchten. So fand uns Ulrich Frank, ein in der Nähe wohnender Uhrmacher, der Freude daran hatte, dass alte Uhrwerk der Vicheler Kirche wieder zum Leben zu erwecken, denn es handelt sich um ein recht wertvolles aus drei Teilen bestehendes Exponat aus dem Hause Moellinger, einer bekannten Uhrmacherfamilie.

Was man kaum glauben konnte, wenn man sie in dem ursprünglichen Zustand sah - verrostet und verdreckt - gelang. Acht Wochen werkelte Herr Frank zusammen mit dem Vicheler Detlev Schnabel im Herbst 2009 an der Uhr, bis sie stolz das Ergebnis präsentieren konnten: die Uhr läuft wieder! Geld wollten beide nicht für ihre Arbeit haben - der Erfolg war ihnen Lohn genug. Jeden Tag steigt Herr Schnabel jetzt auf den Kirchturm und zieht die große Feder auf, damit sie die Stunden anzeigt.

Aber was nützt eine Uhr, wenn keiner sieht, wie spät es ist! Die Zifferblätter sind nicht mehr reparabel, so dass die Uhrzeit nicht am Kirchturm zu sehen ist. Ein Kostenvoranschlag für drei neue Zifferblätter liegt vor: 1860 Euro. Der Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V. bittet um Spenden, damit in Vichel bald wieder jeder weiß, was die Stunde geschlagen hat!

"Drei-Kirchen-Kulturwanderung" am 6. September 2009

"Kultur genießen und auf Schusters Rappen die schöne Landschaft des Ruppiner Landes erschließen" - unter diesem Motto setzten sich ca. 70 TeilnehmerInnen bei schönem Herbstwetter in Bewegung. Zu einer Wanderung durch die herrliche Landschaft des Ruppiner Landes hatten der "Freundeskreis Dorfkirche Barsikow e.V.", der "Förderverein für Kirche und Dorf Läsikow e.V." und der "Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V." gemeinsam eingeladen. Ergänzt durch Stärkung für Körper, Geist und Seele - dass war die Idee dieser erstmaligen, besonderen Kulturveranstaltung.

In der Läsikower Dorfkirche eröffnete Frank Matthus, der bekannte Schauspieler und Regisseur, um 10:30 Uhr mit einer Matinée-Lesung aus Arthur Schnitzlers Novellen den Reigen.
Auf Schusters Rappen ging es gemeinsam nach Barsikow. Ab 12:45 Uhr - nach einer ersten Stärkung des Leibes mit einer Vesper - gab es die Fotoausstellung "Lost Places - Besuche in Marodistan (Gesamtansichten und Details von leerstehenden Gebäuden aus Berlin und Brandenburg)" von Irina Huck in der Barsikower Kirche zu sehen.
Nun ging es über 7 km weiter nach Vichel: In der Vicheler Dorfkirche wartete die Ausstellung "Subtil und Lebensart" mit Bildern und Zeichnungen von Susanne Woltersdorf. Danach ruhten sich die Wanderer im Schloss Vichel bei Kaffee und Kuchen aus, bevor um 17 Uhr - wiederum in der Vicheler Dorfkirche - Julius Theo Helm mit seiner klassischen Gitarre aufspielte.
Die Bedeutung des "Miteinanders" stand dabei im Vordergrund. Es sollte gezeigt werden, wie der Zusammenschluss von Fördervereinen, Kirchengemeinden, Pfarrern, Kulturschaffenden vor Ort und Künstlern sinnvoll die "Kulturregion Ruppiner Land" nach außen trägt. Durch die gemeinsame Aktion wurden auch die Verwaltungs- und Kirchengemeindegrenzen überbrückt, die die Orte Barsikow und Läsikow künstlich von Vichel trennen.
Die Veranstaltung fand statt im Rahmen des Projektes "Kirchenagentur Ruppiner Land" des Fördervereins Vicheler Dorfkirche e.V. in Verbindung mit dem Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. (FAK) gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.

Die Vicheler Glocken läuten wieder!

Vom 27.04 - 29.04.2009 hat der Glockenbauer Joachim Otto von der Firma Otto Buer die Glockenanlage repariert.
Die Mechanik der alten Glockenanlage war defekt und verrostet. Die Glocken wurden an einer neuen Holzkonstrutkion befestigt.

Die Sanierung der Glockenanlage wurde durch eine großzügige Spende möglich - den Restbetrag übernimmt die Kirchengemeinde Temnitztal.

Einen herzlichen Dank an Elektromeister Helfried Protz und seine Mitarbeiter, ohne deren großzügige Hilfe die notwendigen Elektroarbeiten im zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmen nicht leistbar gewesen wären.

Glockenläuten in Vichel: Die große Glocke hat einen dunklen Ton, die kleinere Glocke einen hellen Ton.
Die große Glocke läutet bei Beerdigungen und bei Todesfällen um 8.00 Uhr morgens für 10 Minuten.
Die kleine Glocke ist die Glocke für "alle Tage". Sie läutet Mo, Di, Mi, Do, Fr um 12.00 und 18.00 Uhr für je 5 Minuten.
Beide Glocken zusammen läuten bei Gottesdiensten und festlichen Anlässen und am Samstag um 18.00 Uhr um den Sonntag einzuläuten.

Das erste Konzert in der Vicheler Kirche!

"Italienische Impressionen" mit dem Streicherorchester der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin
im Rahmen der Konzertreihe "Musikschulen öffnen Kirchen"

120 Zuhörer kamen am 26.04.09 zum Konzert in die Vicheler Dorfkirche. Zwanzig Musiker der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin - Musiklehrer, Eltern von Schülern, ehemalige Schüler - spielten unter der Leitung von Lothar Dumann Werke italienischer Komponisten. Unterstützung bekommen sie von den Solotrompetern Harald Bölk und Christoph Hennig.

Das Konzert fand im Rahmen des Projektes "Musikschulen öffnen Kirchen"statt. Nach dem großen Erfolg der Konzertreihe im letzten Jahr führt der Landesverband der Musikschulen Brandenburg e.V. zusammen mit dem Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg (FAK) e.V. die Reihe fort und hat sie für 2009 auf 22 Benefizkonzerte erweitert. Das Projekt unter der Schirmherrschaft von Kulturministerin Prof. Dr. Wanka möchte alte Kirchen im Land Brandenburg als Orte der Begegnung wieder beleben und wertvolle Kulturgüter erhalten. Die eingespielten Spenden tragen dazu bei, Sanierungen an den historischen Kirchen vorzunehmen.

Nach dem Konzert gab es noch ein geselliges Beisammensein bei Wein, Wasser und Brot geben.

Ein Dankeschön an die Reporterin Juliane Felsch für die feine Reportage "Bald läuten auch die Glocken"

Turmputz - damit die Glocken wieder klingen können!

Am 17.5.09 werden in Vichel wieder die Glocken zum Gottesdienst rufen. Die Kirchengemeinde konnte für die Vicheler Glockenanlage ein Auftrag zur Sanierung erteilen - dies wurde durch die großzügige Spende eines Gemeindegliedes möglich.

Als erster Schritt musste der Turm für die Sanierung "vogelfrei" gemacht werden, denn Turmfalke, Taube und Eule hatten sich hier niedergelassen. Die Fenster wurden abgedichtet, ein Falkennistkasten angebracht und die Hinterlassenschaften der Vormieter beseitigt.

NACHTEULENCHRISTVESPER IN VICHEL

Zahlreiche Kerzen und kleine Lampen erhellten am heiligen Abend die Vicheler Dorfkirche zur Mitternachtsandacht. Die seit Anfang Oktober wieder nutzbare, teilsanierte Kirche strahlte so in verzauberndem Glanz. Untermalt von Gesang und Harfenspiel von Camilla Pinder aus Damm und dem Orgelspiel von Thomas Brix aus Langen waren die Kirchenbesucher in der voll besetzten Kirche verzaubert von der "Nachteulenchristvesper" um 23.00 Uhr. Beim anschließenden Plausch bei Glühwein und offenem Feuer vor und in der Kirche war urchristliche Gemeinschaftlichkeit spürbar - verbunden mit dem Wunsch, mehr Gottesdienste und Veranstaltungen dieser Art zu erleben.

"Es ist wie ein Wunder"
schreibt der Ruppiner Anzeiger über die Eröffnungsfeier der Vicheler Dorfkirche am 4. Oktober 2008.

Was vor gut einem Jahr keiner zu hoffen wagte: der Hausschwamm in der Vicheler Dorfkirche ist besiegt - so konnte die Kirche wieder ihre Pforten öffnen für den ersten Gottesdienst seit langer Zeit.
Die ev. Kirchengemeinde Temnitz, die Vicheler und der Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V. luden ein zum großen Fest - und viele, viele kamen!
250 Menschen feierten den großen Tag mit den Vichelern. Nach dem feierlichen Dankgottesdienst zur Wiedereröffnung der Kirche schloss sich ein buntes Festprogramm an mit Spielen, Basar, Theater und Tanz.

Weitere Bilder und Presseartikel hier.

Die Decke ist fertig! Foto vom 26.08.2008.

Vicheler streichen die Kirchendecke (22. - 26.08.2008)

Damit der Anstrich der Decke möglichst wenig kostet, haben die Vicheler beim Anstreichen der Holzinnendecke mitgeholfen. Die Vorarbeiten wurden von der Firma Dittmann aus Manker erledigt. Die Holzflächen konnten aber gut von Laien gestrichen werden. Jeweils 4 - 5 Helfer haben in 3 Arbeitsgängen (1 Voranstrich, 2 Deckanstriche) den Pinsel geschwungen.

Holzdecke und Farbanalyse - realisiert in diesem Sommer!

Aus den Mitteln der Gesamtkirchengemeinde Temnitz kann die Sanierung für den Bauabschnitt 1 nahezu vollständig durchgeführt werden. In dieser Sanierung sind allerdings 2 Punkte nicht enthalten:
Zum einen die sogen. Farbbefunderhebung: eine Analyse der alten Farbschichten, eine Dokumentation und eine Interpretation mit Empfehlungscharakter durch einen sachkundigen Restaurator, Kosten ca 2.000 Euro.
Zum anderen die Holzinnendecke, die statt der zwischenzeitlich eingebauten Holzfaserplatten ähnlich der Ursprungsdecke wieder hergerichtet werden soll, Kosten ca 16.000 Euro.

Zwei Vorteile, wenn die Maßnahmen in diesem Sommer durchgeführt werden: Die Kosten für einen zweiten Gerüstaufbau von ca. 12.000 Euro entfallen (für die weiteren Innenarbeiten reicht ein Wandgerüst) und die Kirche ist wesentlich früher - noch vor dem Winter - wieder nutzbar.

Der Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V. hat durch eigene Sammlungen etwa 7.000 Euro zur Verfügung, weitere 3.000 Euro kommen vom Kulturverein Temnitztal aus früheren Sammlungen hinzu. Damit die Rekonstruktion der Holzdecke und die Farbanalyse auf jeden Fall in 2008 durchgeführt werden können, wurde bei der Mitgliederversammlung des Vereins am 18.06.2008 einstimmig beschlossen, das bisher gesammelte Geld zur Verfügung zu stellen. Bei Veranstaltungen und durch ein Rundschreiben sollen weitere Spender gefunden werden. Den evtl. fehlenden Betrag an den Gesamtkosten stellen Mitglieder leihweise mit einem sogen. "Privatdarlehen" zur Verfügung .

Unsere Bitte an Sie: Unterstützen Sie den Verein und damit die Sanierung der Vicheler Dorfkirche mit einer kleineren oder größeren Spende. Sie verhelfen dem Dorf damit zu einer Rückgewinnung seines religiösen und kulturellen Mittelpunktes.

Bitte helfen Sie mit, dass auch Vichel möglichst bald wieder zu einem "funktionierenden" Dorf werden kann - und erfreuen Sie sich auch persönlich an dieser wunderschönen, instandgesetzten Kirche mit all ihren Möglichkeiten.

Duo Tulipanes negros im Vicheler Schloss

Am Sonntag, dem 01. Juni 2008, wartete der Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V. mit einem Leckerbissen auf:
Das Duo Tulipanes negros gastierte im Vicheler Schloss. Es war die Erstveranstaltung zur Reihe "Kunst und Kultur in Brandenburger Dorfkirchen" in Vichel, die unterstützt vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg und der Kulturstiftung des Bundes durchgeführt wird.

Die beiden Musikerinnen Franziska Lüdicke (Violoncello) und Sabina Matthus-Bébié (Klarinette/Bassklarinette) präsentierten Werke von J. S. Bach, Ludwig van Beethoven, Eric Dolphy, Eugéne Bozza und Graham Waterhouse.

Das Konzert fand statt im Rahmen des "Kaffee im Schloss" im Vicheler Gutshaus, da die Kirche frühestens im Herbst 2008 für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Orgelabbau

Vom 3. bis 6. März 2008 wurde die Orgel vom Orgelbaumeister Stegmüller auf der Nordempore demontiert und im Vicheler Gutshaus eingelagert. Unterstützung bekommt er von den Tischlern Marcel Selinger und Martin Kühn sowie ehrenamtlichen und unentgeltlichen Helfern aus der Dorfgemeinschaft aus Vichel: Florian Bauer, Peter Masloch und Detlev Schnabel. Vorsichtig wird Stück um Stück auseinandergebaut, fotografiert und gekennzeichnet.

Orgelbaumeister Stegmüller nimmt an, dass es sich bei der Vicheler Orgel um ein circa 150 Jahre altes Exemplar aus der Berliner Schule um Schinkel handelt, von der nur noch wenige Exemplare existieren - der Erhalt und der Wiederaufbau sind also auf alle Fälle lohnenswert.

Im März 2008 beginnt die Schwammsanierung des Dachstuhles und Mauerwerks!

Die Kirchengemeinde wird es stemmen - der erste Bauabschnitt der Schwammsanierung der Vicheler Dorfkirche beginnt im März 2008!

Der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Manker-Temnitztal hatte im Februar 2007 beschlossen, schnellstmöglich eine Schwammsanierung der Kirche in Vichel durchzuführen, um das dortige Kirchengebäude vor dem Verfall zu retten. Dabei war er sich bewusst, dass dadurch in den anderen Dörfern der Kirchengemeinde zunächst außer notwendigen Kleinreparaturen, die immer anfallen, keine größeren Bauvorhaben in den nächsten Jahren finanzierbar sein werden. Er betrachtete es aber als notwendig, ein deutliches Zeichen der Hilfe für und Solidarität mit den Menschen in Vichel zu setzen und alle Anstrengungen zu unternehmen, dort das Gotteshaus wieder nutzbar zu machen.

Finanzielle Unterstützung bekommt die Gemeinde vorerst nur vom Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V., dem Kulturverein Temnitztal e.V. und vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. Die in 2007 gestellten Fördermittelanträge an die Stiftung KIBA (Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland) und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung wurden abschlägig beschieden. Für die komplette Wiedereindeckung des Daches mit Schiefer ist ein neuerlicher Antrag an die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gestellt, über den im Sommer 08 entschieden wird.

Am 27.09.2007 hat der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Manker-Temnitztal beschlossen, das Architektenbüro adb, Berlin, mit einer beschränkten Ausschreibung für die einzelnen Gewerke, die für die Schwammsanierung der Kirche in Vichel notwendig sind, zu beauftragen.
Am 28.11.2007 hat das Architektenbüro dem Gemeindekirchenrat die Vergabevorschläge und Bauvertragsentwürfe vorgelegt. Dieser hat die Vergabe der einzelnen Gewerke auf Grund der erstellten Leistungsverzeichnisse beschlossen.

Im Februar 2008 wird der Orgelbaumeister Stegmüller mit Vicheler Helfern die Orgel auf der Nordempore demontieren und fachgerecht in Vichel einlagern, um Baufreiheit zu schaffen.

27. Februar 2008:
Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V. erhält Zuschlag
für seinen Projektantrag "Kirchenagentur Ruppiner Land"

Im Herbst 2007 lobte der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. (FAK) mit Förderung durch den Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundes den Wettbewerb "Kunst und Kultur in Brandenburgischen Kirchen" aus. Der Förderverein Vicheler Dorfkirche bewarb sich mit dem Projektantrag "Kirchenagentur Ruppiner Land" und erhielt den Zuschlag.
Der Förderungsbetrag von 1.500 Euro für 2008 und 2009 kann für Honorar- und Sachkosten verwendet werden.
Ziel der Projektarbeit ist, eine dauerhaft installierte regionale Schnittstelle für die Vernetzung künstlerischer und kultureller Aktivitäten in den Kirchen im Ruppiner Land sowie den Kirchengemeinden aufzubauen. Für die ersten Schritte zur Umsetzung finden seitdem regelmäßige Vernetzungstreffen statt, an denen Peter Masloch für den Förderverein Vicheler Dorfkirche und Herr Wolf-Dietrich Meyer-Rath für den Förderkreis Alte Kirchen teilnehmen.

Vichel räumt auf!

Herbstputz auf dem Friedhof am 13.10.2007
Viele Hände bereiteten der Arbeit rasch ein Ende!

Am Freitag, 14. September 2007 erhielt der "Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V." vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. den Förderpreis

"Startkapital für neu gegründete Kirchen-Fördervereine"

in Höhe von 2.500 Euro. Die Preisverleihung fand in der Dorfkirche Damelack statt. Jedes Jahr erhalten fünf Vereine diese Auszeichnung.

Im Anschluss an die Preisverleihung "Startkapital für Kirchenfördervereine" wurde auf der Wiese hinter der Vicheler Dorfkirche ein Freiluft-Gottesdienst gefeiert.

Pfarrer Scheidacker wurde musikalisch vom Posaunenchor Protzen/Fehrbellin unterstützt.
Im Anschluss gab es eine gesellige Runde mit kleinem Imbiss.

Neuruppin, 09.07.2007

Förderverein Vicheler Dorfkirche e.V. stellt Förderantrag bei der Ostdeutschen Sparkassenstiftung

Wünsdorf, den 16. August 2007

Beurteilung des Denkmals "Vicheler Dorfkirche" vom Brandenburgischen Landesamt fürDenkmalpflege

Manker, den 21. Juni 2007

Beglaubigter Auszug aus dem Verhandlungsbuch des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Kirchengemeinde Manker-Temnitztal.

01.06.2007

Die Vicheler Dorfkirche ist Kirche des Monats Juni 2007

Vichel, den 03. Februar 2007

Positives Votum des Gemeindekirchenrates der Evangelischen Kirchengemeinde Manker-Temnitztal für den Erhalt der Vicheler Dorfkirche