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Förderverein Vicheler Dorfkirche

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Förderverein Vicheler
  Dorfkirche e.V.

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Der aktuelle Vorstand

Jens Leppin, Vorsitzender
Axel Schulz, stellv. Vorsitzender
Veronika Schnabel, Schatzmeisterin

Vorstand
2009 bis März 2017

Vorstand
2007 bis März 2009

Claudia Pirch-Masloch, Vorsitzender (Mitte)
Axel Schulz, stellv. Vorsitzender (rechts)
Veronika Schnabel, Schatzmeisterin (links)

Susanne Bergholz, Vorsitzende (Mitte)
Claudia Pirch-Masloch, stellvertr. Vs. (links)
Hendrik Woorts, Schatzmeister (rechts)



Der "Förderverein Vicheler Dorfkirche" wurde am 17.01.2007 in Vichel (Gemeinde Temnitztal) mit 9 Gründungsmitgliedern gegründet. Mitgliederstand zur Zeit 29.

Vereinszweck ist "die Förderung der Erhaltung und Nutzung der Kirche in Vichel als bemerkenswertes Denkmal und als Identifikationsmerkmal für die Einwohner".

Ziel der Vereinsarbeit ist, die Dorfkirche Vichel wieder zum Ort einer funktionierenden kirchlichen und sozialen Gemeinschaft zu machen. Die nach der Wende weggebrochene planwirtschaftliche Struktur ist noch nicht ausreichend durch sozial-marktwirtschaftliche Komponenten substituiert. Um den ländlichen Raum lebenswert zu erhalten und ihm Perspektiven auch für zukünftige Generationen zu geben ist dringend erforderlich, die Symbolik der ehemals funktionierenden Dörfer wieder anzunehmen. Die Menschen müssen sich mit "Ihrer" Kirche identifizieren. Diese Kirche muss - nicht nur mit dem sakralen Bau, sondern auch mit der christlich-menschlichen Gemeinschaft - den Menschen den Raum für diesen Selbstfindungsprozess bieten.

Der Förderverein arbeitet eng mit der Kirchengemeinde zusammen. Der Gemeindekirchenrat hat sich für den Erhalt des Vicheler Gotteshauses entschieden und bündelt ab sofort und in den nächsten Jahren die Einnahmen der Kirchenkasse für die Rettung der Vicheler Kirche. So werden zum Ende des Jahres 2007 2/3 des für die Schwammsanierung nötigen Kapitals zur Verfügung stehen. Der Gemeindekirchenrat ist entschlossen, die Schwammsanierung im Frühjahr 2008 durchführen zu lassen, und ist vom zuständigen Vertreter des kirchlichen Bauamtes, Herrn Kübart, hierzu ebenfalls bei einem kürzlich stattgefundenen Vororttermin ermutigt worden.

Der Verein hat in diesem Jahr bereits intensive Arbeit geleistet, um Sponsoren, Stiftungen, Institutionen, die weitere Mittel für die Sanierung zur Verfügung stellen können, zu finden. Dieses soll in der gleichen Intensität weitergeführt werden.

Eine wichtige Frage ist die Nutzung einer renovierten Vicheler Kirche, die zuallererst weiterhin der Ort des christlichen Glaubens und Lebens sein soll. Zusammen mit Pfarrer Stephan Scheidacker, Vicheler Bürgern und der Lebensgemeinschaft Rohrlack/Vichel wurde bereits über die Ausgestaltung künftiger Gottesdienste diskutiert.

Sicherlich muss aber auch nach anderen Möglichkeiten gesucht werden, die Kirche mit Leben zu füllen. Der Verein wird zusammen mit der Kirchengemeinde Konzepte zum lebendigen Gebrauch der Kirche entwickeln. So sind in der Kirche Konzerte oder Theatervorstellungen, Ausstellungen, eine "Geschichtsmeile", eine Spezialschau "Alte Häuser im Ruppiner Land" mit Dorfchronik, Ausstellungen zur Entwicklung von Landwirtschaft, Handwerk, Bauwerken, ein Dauerausstellungsort zur Erhaltung des Rhinluchs im Hinblick auf die Klimaproblematik, Naturbeobachtung auf dem Kirchturm, denkbar... viele Ideen sind bereits zusammengetragen.

Eine Belebung der bereits existierenden Kirchenroute "Berlin - Bad Wilsnack" unter Einbeziehung der Vicheler Dorfkirche ist in Arbeit. Gespräche mit dem Autor des im Conrad Stein Verlag erschienen Wanderführers "Mittelalterlicher Pilgerweg Berlin-Wilsnack", Prof. Rainer Oefelein, die Route über Vichel zu führen, haben stattgefunden. Viele Pilger machen bereits jetzt in Vichel Station, um einen Blick auf und in das Gotteshaus zu werfen. www.wunderblutkirche.de

Neben Bildung und Ausbildung sind kulturelle Angebote von großer Bedeutung für die ländlichen Regionen. Nicht nur, um Städter zwecks Konsum aufs Land zu locken, sondern auch und besonders um Selbstwertgefühl und menschliches Miteinander auf ein positiv stärkendes Niveau zu heben.

Wir sind davon überzeugt, dass es die Vicheler Dorfkirche verdient, um sie zu kämpfen - und dass dieser Kampf nach Jahrzehnten des politischen Wirrwarrs und persönlicher Leidenswege dazu beiträgt, eine friedliche und zukunftsfähige, von christlichen Werten geprägte Region aufzubauen.